Kaffee und Tee – beste Kollegen?
avalon | 7 Februar 2012 | 12:47Es ist eine altbekannte Rivalität, die Kaffee und Tee an den Tafeln dieser Welt bestreiten. Beide Getränke haben ihre Tradition, ihre Verfechter, ihre Vorzüge und natürlich auch ihre Nachteile. Was aber ist tatsächlich die bessere Wahl?
Das erste Entscheidungskriterium ist der Geschmack, aber über diesen lässt sich bekanntlich streiten. Genauso wie beim Kaffee, entscheidet auch beim Tee nicht allein die Sorte, sondern auch die Zubereitung. So kann ein milder Tee, der lange gezogen hat, leicht bitter werden, ein kräftiger Kaffee verdünnt plötzlich wässrig schmecken. Die Mischung macht’s! Bei Kaffee gilt, je mehr Pulver auf Wasser, desto stärker der Stoff, beim Tee wirkt der Kurzgezogene anregender, während Langgezogener weniger aufputscht.
Doch was ist es, das uns so anregt, aufputscht und befriedigt? Was macht Kaffee und Tee so unverwechselbar? Es ist das Koffein, das wir auch in Limonaden und Schokolade finden.
Koffein ist ein Alkaloid, eine Droge. Für den erwünschten Effekte des Wachseins sollte es also egal sein, ob man Tee oder Kaffee trinkt. Aber Halt! Wer hier genau aufpasst, kann einen entscheidenden Unterschied vermerken. Das im Tee enthaltene Koffein (auch Teein genannt) hat eine andere Wirkungsweise im menschlichen Körper. Es ist nämlich an Gerbstoffe gebunden, die seine Aufnahme im Körper zeitlich verzögern. Wer einen schnellen Wachschub vorzieht, sollte sich deshalb eher an Kaffee halten und wer dauerhaftes, gleichmäßiges Wachsein sucht, sollte in Zukunft vielleicht zum Teetrinker mutieren.
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Gesundheitliche Faktoren spielen für viele Genießer natürlich ebenso eine wichtige Rolle, dennoch trägt der Kaffee in dieser Hinsicht zu Unrecht einen schlechten Ruf. Auch er enthält wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Also, am besten, man macht es sich nicht zu schwer und bleibt ganz einfach Genießer!
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