Für jede Wunde das richtige Pflaster
info | 3 Mai 2008 | 13:43Es gibt sehr verschiedene Pflastersorten. Sie können also für jeden Wundtyp das richtige Pflaster wählen. Elastic-Pflaster sind atmungsaktive elastische Textilpflaster für durch Bewegung beanspruchte Körperzonen. Sie können bis zu 24 Stunden getragen werden. Wasserdichte Pflaster sind sehr hilfreich für Fälle, wo die Wunde nicht nass werden darf. Man kann damit sogar problemlos duschen. Jedoch hat diese Wundversorgung einen großen Nachteil, da die Haut darunter aufweicht und die Wunde nicht atmen kann. Da das den Heilungsprozess beeinträchtigt, deshalb nur im Notfall und für kurze Zeit verwenden. Für sensible Haut sind Sensitiv-Pflaster empfehlenswert. Sie bestehen aus weichem Vlies und lassen sich gut wieder entfernen. Außerdem lösen sie kaum Allergien aus, sind sehr luftdurchlässig und schließen die Wunde trotzdem gut ab. Textilpflaster sind die Klassiker unter den Pflastern. Vorteil, man schneidet sich die benötigte Länge ab. Nachteil, sie sind dadurch an den Seiten offen. Hier können Schmutz und Keime eindringen. Textilpflaster lösen am häufigsten Allergien aus. Hydrokolloidpflaster haben eine Gel-Schicht. Sie wurden ursprünglich für Blasen an den Füßen entwickelt. Nun gibt es sie aber für andere Wundgrößen. Sie eignen sich sehr gut für oberflächliche Schürfwunden da sie ein trockenes Hautmilieu begünstigen, das die Wundheilung verbessert. Zu guter letzt sei noch das Sprühpflaster erwähnt, das man gut bei sehr kleinen, nicht verunreinigten Wunden verwenden kann. Die Flüssigkeit enthält schmerzstillende Substanzen, und dichtet die Wunde gut ab. Da sich aber nur ein dünner Film bildet, ist die Anwendung bei frischen, blutenden Wunden ungeeignet, da sie verkleben können.
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