Katastrophensituation? Selbstschutz in Notlagen
info | 4 September 2011 | 12:47Wann immer die Gesundheit vieler Menschen bedroht oder ihre Versorgung gefährdet ist, spricht man von einer Katastrophe. Das können Überschwemmungen heftige Stürme oder auch längere Stromausfälle oder Unglücksfälle wie Gebäudeeinstürze und Brände sein. Meistens wird als erstes die Feuerwehr oder das technische Hilfswerk gerufen. Eine sofort gebildete Einsatzleitung schätzt am Unglücksort ein, was zu tun ist. Dann werden die Hilfsorganisationen alarmiert, wie der ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) Dann werden Turnhallen und andere öffentliche Gebäude zu Evakurierungszwecken genutzt Zelte zu Notunterkünften aufgebaut und Feldküchen eingerichtet. Wichtig ist besonders die medizinische Versorgung der Opfer. Wenn der reguläre Rettungsdienst überfordert ist, treffen auch hier die Helfer der ASB- Schnell-Einsatz-Gruppen ein. Ein gebildeter Krisenstab trifft vor Ort die wichtigsten Entscheidungen. Von hier aus wird alles weitere organisiert. Es werden immer Hilfskräfte benötigt. Es werden eigens für derartige Ausnahmezustände vorab schon Krisenstäbe gebildet und eine überregionale Konferenz für Katastrophenschutz (SKK) trifft sich regelmäßig zu Präventionszwecken. Die Mitglieder des SKK sind Vertreter aus öffentlichen Behören, Hilfsorganisationen und Forschungseinrichtungen. Das alles betrifft den offiziellen Umgang mit derartigen Ereignissen. Wichtig ist aber auch der Selbstschutz des Einzelnen. Denn wer unversehens in eine Notlage gerät sollte in der Lage sein sich am besten zuerst selber zu helfen. Hier einige Tipps:
- Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen
- Dokumente sicher aufbewahren
- Hausapotheke mit allem Notwendigen befüllen
- Notvorräte am Lebensmitteln und Getränken bereithalten
- Wasservorräte anlegen
- Kerzen, Taschenlampen, Notstromaggregat besorgen.
- Batteriebetriebenes Radio besorgen
- Notkoffer für den Fall einer Evakuierung packen
- Notfall-Rufnummern notieren
Informationen unter www.asb.de, oder in der Notfallbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe „Für den Notfall vorgesorgt“
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