Haustier-Ja oder nein?
claudia | 21 Juni 2008 | 00:28Wer sich für einen Hund oder eine Katze als Haustier entscheidet, wird um einige Erziehungsfragen nicht umhin können. Das wichtigste ist, ob man sich zutraut, und zutrauen kann, zukünftig entgegen persönlicher Befindlichkeiten, wie z.B. dem Wunsch nach Ruhe handeln zu müssen, denn Hund und Katze brauchen eine konsequente Erziehung und Betreuung. In vielen Haushalten wird das Haustier zum Kindersatz. Geliebt und verwöhnt, hat dieses bald schon die Familienführung übernommen und kann die ganze Familie tyrannisieren. Man sollte dies von Anfang an mit einer strengen Erziehung verhindern, wenn man einer Dominanz entgegenwirken will, denn es handelt sich gerade beim Hund um ein artspezifisches Verhalten, zum Rudelführer werden zu wollen. Einem Haustier dient die menschliche Familie als Ersatz für das frei lebende Rudel und deshalb muss der Hundebesitzer sich auf Machtkämpfe um die Führungsposition einstellen. Ab dem neunten Monat fängt normalerweise dieser Behauptungskampf an und zeigt sich in ungeduldigem, widerspenstigem Verhalten und dass das Tier den Gehorsam verweigert. Zeigt sich die Bezugsperson in dieser Phase zu schwach, hat der Hund das Spiel gewonnen. Von nun an wird es schwierig ihm die Dominanz wieder abzuerziehen und der Hund wird immer versuchen, die oberste Rangordnungsstellung erzwingen, notfalls mit Gewalt. Da Hunde ein simples, aber doch tiefgründiges Gefühlsleben haben, werden Handlungsweisen durch Lust bzw. Furcht bestimmt. Damit wird auch schon klar wie der Hund konditioniert wird, mit Lob und Strafe.
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