Ein gutes Foto bei jedem Wetter
claudia | 18 September 2011 | 00:46Die Sonne ist nicht nur die wichtigste Lichtquelle für den Fotografen, sie kann auch ein Motiv sehr
stark verändern. Bei dunstiger Atmosphäre werden vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung
ihre Strahlen als eindrucksvolle Lichtbündel über den Wolken sichtbar, die dadurch zu dunklen
Gebilden von unbestimmter Form werden. Im Gegensatz dazu wirkt die Sonne an einem klaren Tag
um die Mittagszeit wie ein Spotlight, so dass alle Gegenstände kurze, harte Schatten werfen. Im
Winter kann manchmal an trüben Tagen das Sonnenlicht in sehr spitzem Winkel einfallen. Dadurch
treten die einzelnen Objekte und Oberflächen plastisch hervor, die Umrisse ferner Objekte
verschwimmen jedoch. Bei solchen Verhältnissen bietet sich die vorzügliche Gelegenheit, das
Interesse auf den hart beleuchteten Vordergrund zu lenken und den Hintergrund verschwimmen zu
lassen.Nach einem Regenschauer bieten sich interessante Motive, wenn sich auf glatten
Oberflächen wie Strassen oder Dächern Spiegelungen durch die Sonne ergeben. Nutzen Sie auch
die kurze Zeitspanne nach Unwettern, wenn der Horizont einen hellen, trennenden Streifen
zwischen dem verdüsterten Himmel und der Erde bildet. Achten Sie auch auf das rasch wechselnde
Licht, dass sich ergibt, wenn die Sonne immer wieder hinter den Wolken verschwindet. Dadurch
kann sich eine Landschaft von einer Minute zur anderen grundlegend verändern.
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