Wein – und was ihn ausmacht
claudia | 19 September 2011 | 12:47Wein ist ein lebendiges Produkt und daher auch Veränderungen unterworfen. Was macht nun den
besonderen Reiz und die vielleicht außergewöhnliche Qualität eines Weines aus? Nicht in einer
bestimmten Fülle oder Schwere, nicht in Süße oder Trockenheit liegt das Wesentliche, sondern im
Zusammenspiel aller Werte. Die Harmonie aller Geschmacksstoffe miteinander ist das Geheimnis.
Der Körper eines Weines setzt sich zusammen aus dem Gehalt an Extrakt, Glycerin und Gerbstoff.
Er macht den Wein zart, süffig oder wuchtig.
Der Fruchtgeschmack macht das Wesen des Weines aus und geht mit feinen Übergängen von fein
bis zu kräftiger Würze.
Alkohol verleiht dem Wein Feuer. Es gibt die Stufen leicht, kräftig, schwer und feurig.
Die Stufen der Süße gehen von zart, lieblich, saftig bis zur fast honigähnlichen Süße der
Beerenauslese.
Säure ist der Inhaltsstoff, der den Wein belebt und ihn haltbar macht und für einen guten Wein
unentbehrlich ist. Es gibt die Stufen fein, rassig und delikat.
Sogar etwas Kohlensäure soll in Wein enthalten sein. Sie bewegt sich von frisch, spritzig,
feinprickelnd bis zur edlen Flaschengärung.
All diese Komponenten ergeben im Zusammenwirken die Harmonie im Wein, die oft schon im Duft
zu erleben ist.
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