Gartengestaltung: Was macht einen Bauerngarten aus?

Wissen sie wie man einen Bauerngarten anlegt? Dies ist eine keine leicht zu beantwortende Frage.Warum? Weil sie eine zweite Frage beinhaltet -nämlich was macht eigentlich einen Garten zum Bauerngarten?
Man sollte also ein paar Dinge bei der Planung beachten. Also was macht denn nun einen Bauerngarten aus?
In der Gartenliteratur ist dieser Begriff nicht ganz unumstritten. Es gibt die Verfechter der Reinform und die Pragmatiker die eher liberal an dieses Thema herangehen.
Um sich dieser Fragestellung zu nähern sollte man vielleicht zuerst an den geschichtlichen Hintergrund herangehen. Was ist ein Bauerngarten eigentlich? Die Geschichte des Bauerngartens zeigt, dass dessen Erscheinungsbild immer einem ständigen Wandel unterlegen war und natürlich auch regional bedingte Erscheinungsformen angenommen hat. Warum sollte das in der heutigen Anwendung dieser Begrifflichkeit anders sein?
Es handelt sich ja schließlich nicht um eine museale Angelegenheit, sondern findet sich ebenso in den Gärten unserer heutigen Zeit. Welche Merkmale aber ziehen sich durch die Geschichte bis heute?
Es sind der Zaun und das Wegkreuz das den Garten in in vier Quadrate teilt, eingefasst von einer niedrigen Buchsbaumhecke. So wird die Fläche des Bauerngartens gegliedert und ihm eine optisch klare Struktur verliehen. Vier quadratische Beetflächen und ein Kreuzweg, der in Mitte ein Rondell bildet, sind die Charakteristika der Anlage. Ein Schöpfbrunnen oder ein Blumenrondell in der Mitte des Kreuzes sind oft in der Vergangenheit Bestandteil der Gestaltung gewesen. Aber warum nicht auch ein Bäumchen in die Mitte setzen, oder einen Teich? Die individuelle Gestaltung heutzutage sollte sich individuell an der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche des Gartens orientieren.

Webseite:

http://www.hradetzkys.de/bauerngarten_gestaltung.php

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