Alternative Energien-Wärmepumpen

Wärmepumpen ersetzen die klassischen Heizanlagen. Als Wärmspender können verschiedene Quellen genutzt werden. Dazu zählen Erdwärme aus dem Boden, Grundwasser und die Umgebungsluft. Das angewendete Prinzip ist bei allen gleich. Der Quelle wird die Wärme entzogen. Das erfolgt mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Kompressors, der die Wärme aufnimmt und diese an einen Wasserkreislauf im Haus weiterleitet, zum Beispiel in eine Fußbodenheizung, was sehr effektiv ist da diese wenig Vorlauftemperatur benötigt. Mit der gewonnenen Wärme wird das Gebäude beheizt. Richtig effektiv wird das Prinzip, wenn es mit Solarenergie gekoppelt wird, diese liefert den Hilfsstrom. Was die Nutzung von Wärmpumpenanlagen so attraktiv macht ist die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, deren Preissteigerung sich nicht mehr auf die Heizkosten niederschlagen. Das kann bis zu 50 Prozent ausmachen. Leider hat das ganze den Nachteil, dass die Anschaffungskosten noch sehr hoch sind. Sie liegen zwischen 10.000 und 17.000Euro. Falls der Hilfsstrom aus dem Netz gezogen werden muss ist die CO2 Bilanz schlechter als bei Gas-Brennwertheizungen, also auch nicht mehr umweltfreundlich.

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