Renaissance der Wildkräuter Teil 1

Bärlauch und Löwenzahn galten diese Pflanzen noch definitiv als Unkräuter. Nun kann man sie bundweise sogar im herkömmlichen Supermarkt finden. Nur dass diese Modeerscheinung sehr teuer ist. Und die Entdeckungsreise der Gourmets geht weiter. Sämtliche einheimische Kräuter, wie Gänseblümchen, Ackersenf, Spitzwegerich, Schafgarbe werden als wertvoll für die Ernährung eingestuft. Sogar Brennnessel und Giersch, die schlimmsten Unkräuter aller Unkräuter, erobern die Herzen der Kochfreudigen. Aber nicht nur der Hobbykoch, besonders die gehobene Gastronomie, die ja etwas auf sich hält glänzt nun mit Naturdelikatessen und das zum Nulltarif direkt aus der Botanik. Aber Vorsicht, essen Sie nur die Pflanzen die sie wirklich kennen. Zum Beispiel ist der beliebte Bärlauch vor der Blüte durchaus mit Maiglöckchen die äußerst giftig sind zum verwechseln ähnlich. Sie sollten sich jetzt auf den Weg machen. Denn viele essbare Wildpflanzen sammelt man häufig nur im Frühling. Die zarten Blüten und Blätter sind wesentlich aromatischer und natürlich selbst gesammelt frischer als Grünzeug das zu diesem Zeitpunkt nur aus dem Gewächshaus stammen kann.

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