Reiseimpfungen auf Kassenkosten?

Die KKH übernimmt auch Reiseschutzimpfungen, wie Typhus, Gelbfieber, Cholera, Hepatitis A und B, Tollwut, Meningokokken und FSME (Zecken-Hirnhautentzündung)übernimmt, obwohl keine Standartleistungen im Katalog der gesetzlichen Krankassen sind. Dafür musste sie sich extra eine Satzungsänderung vom Bundesversicherungsamt genehmigen lassen. Malariaprophylaxe trägt die Kasse. Hintergrund der Entscheidung ist die Tatsache, dass die Kosten für eine Erkrankung, die aus dem Urlaub mitgebracht wird,immens sind. So verursacht z.B. eine Typhus-Erkrankung pro Patient jährlich 4.000 Euro Behandlungskosten. In den Bundesländern, w die KKH schon entsprechende Verträge mit den Kassenärztlichen Vereinigungen geschlossen hat, (Sachsen Schleswig-Holstein, Nordrhein- Westfalen-Lippe, Saarland, Mecklenburg Vorpommern), kann die Leistung auf Chipkarte in Anspruch genommen werden. Wo es eine entsprechende Vereinbarung noch nicht gibt, muss der Versicherte in Vorleistung gehen und bekommt das Geld erst, wenn er die Quittungen einreicht. Also konsultieren sie mindestens 6 Wochen Reisebeginn einen Arzt.

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