Haarausfall bei Haustieren

Im Frühjahr und im Herbst haben felltragende Haustiere unter besonders starkem Haarausfall zu leiden, da sie das Fell in seiner Dichte der jeweilig bevorstehenden Jahreszeit anpassen. Mithelfen kann man durch regelmäßiges Bürsten des Tieres. Bei größeren Tieren sollte man dazu einen entsprechenden Striegel, bei kleineren eine mittelharte Bürste benutzen. Falsche Tierhaltung, bei der es weder einen ausgeprägten Tag-Nacht-Rhythmus noch einen deutlichen Temperaturwechsel im Haus gibt, kann zu Haarausfall führen. Abhilfe schafft, die Bedürfnisse des Tieres nach Wach-und Ruhepausen sowie nach Sommer- und Wintertemperaturen zu erfüllen. Führt ein Parasitenbefall Haarschäden herbei, müssen die Schädlinge entfernt werden, damit sich das Fell regenerieren kann. Auch Vitaminmangel kann Haarausfall begünstigen. In diesem Fall muss man die Ernährung mit natürlichen Vitaminträgern anreichern. Werden Haustiere kastriert oder sterilisiert, kann die Hormonhaushaltsumstellung Haarausfall hervorrufen. In diesem Fall entweder mit Hormongaben helfen oder eine haarfreundliche Ernährung wählen. Es haben sich auch Haarkuren mit Olivenöl bewährt. Man bestreicht eine Woche lang regelmäßig dreimal täglich das Fell und massiert es gut ein. Diese Prozedur wiederholt man drei Monate lang, dann setzt man ein Jahr aus.

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