Photovoltaik-Anlagen versichern

Solaranlagen, die auf Sattel-, Pult-, Walm-, Schräg- oder Flachdächern und an Fassaden angebracht sind, können versichert werden.
Die Versicherungsprämien, die fällig werden, hängen prozentual sowohl vom Wert der Anlage ab, vom produzierten Strom, als auch vom Selbsterhalt im Schadensfall. Es wird eine Ausfallentschädigung gezahlt, wenn die Anlage ausgefallen ist. Die Höhe der Entschädigung hängt vom Ausfallmonat ab, ist also Jahreszeiten abhängig. Im Sommer ist sie höher als im Winter und wird ab dem 2.oder 3.Ausfalltag für längstens sechs Monate gezahlt. Um eine Versicherung abschließen zu können, muss die Anlage von einer Fachfirma installiert worden sein, oder wenn eine private Montage gemäß der geforderten VDE-Richtlinien erfolgt ist. Im Umfang der Versicherung sind Aufräumungs-und Dekontaminierungskosten, Kosten für Erd-, Maurer- und Pflasterarbeiten, Kosten für ein Baugerüst und Entsorgungskosten enthalten. Folgende Versicherer bieten die Photovoltaik-Versicherung an: Condor, VHV, DBV-Winterthur, Helvetia, R+V, Wüba, Nürnberger, Basler Versicherung, Gothaer Versicherung und Signal-Iduna.

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