Schutz vor Einbrechern

Entgegen der landläufigen Meinung passieren mehr als ein Drittel aller Einbrüche mitten am Tag. Häufig reicht den Dieben eine kurze Abwesenheit der Bewohner, etwa zur Schul-, Arbeits- oder Einkaufszeit, um zuzuschlagen. Jeder zweite Tageswohnungseinbruch verursacht Schäden zwischen 500 und 5000 Euro. In jedem fünften Fall entsteht sogar ein Schaden von über 5000 Euro. Gerade darum lohnt sich die Investition in einbruchhemmende Türen und Fenster. Denn je aufwändiger und lauter es ist, eine Tür oder ein Fenster aufzubrechen, umso höher sind die Chancen, dass der Einbrecher vorher aufgibt. Zumal sich die Sicherheitstechnik in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Das belegen Statistiken des Bundeskriminalamtes, nach denen die Zahl der erfolglosen Einbruchversuche von 28,3 Prozent (1993) auf 37 Prozent (2006) stieg.

Wirksamen Schutz bieten Türschlösser, die mit Zertifikaten des Verbandes der Schadensversicherer, kurz VdS, gekennzeichnet sind. Das gleiche gilt für Türschilder. Doch jede Tür ist so sicher wie ihr schwächstes Bauteil. Darum sollte die Absicherung noch weiter gehen. Einen besonders hohen Einbruchschutz bieten Querriegel- und Panzerriegelschlösser, die zusätzliche Verankerung der Tür ihm Rahmen bieten und sie damit vor Aufhebeln schützen.

Eine wirksame Einbruchhemmung für Fenster bieten so genannte Pilzkopfzapfen, die rund um das Fenster angebracht werden und sich mit dem Rahmen verkrallen.

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