Wasser sparen mit Durchflußreduzierern

Jeden Tag verbraucht jeder von uns 127 Liter Wasser. Das meiste, nämlich 46 Liter, geht beim Baden, Duschen und Waschen am Waschbecken den Abfluss herunter. Doch wie Energie wird auch Wasser immer teurer. Ein Grund mehr, weniger davon zu verbrauchen. Mit Durchflußreduzierern ist das leicht und muß keinen Verlust an Komfort bedeuten.

Die erste Variante, Durchflussbegrenzer genannt, reduziert durch eine starre Öffnung den Wasserstrahl. Das hat den allerdings Nachteil, dass bei niedrigem Wasserdruck auch nur wenig aus dem Wasserhahn kommt. Komfortabler ist der Mengenregler, der nach einem dynamischen Prinzip arbeitet. Bei hohem Wasserdruck verengt sich die Öffnung, bei niedrigem weitet sie sich. So bleibt der Durchfluss auch bei unterschiedlichem Wasserdruck immer konstant. Wieviel der Mengenregler durchlässt, ist baulich vorgegeben. Für Waschbecken gibt es Mengenregler mit fünf, sechs und acht Litern pro Minute, für Duscharmaturen empfehlen sich Modelle mit neun, zehn oder zwölf Litern.

Ob man einen Durchflussbegrenzer oder einen Mengenregler vor sich hat, ist für den Laien nicht auf Anhieb erkennbar. Wird jedoch damit geworben, dass der Durchfluss unabhängig vom Wasserdruck ist, handelt es sich um einen Mengenregler, auch Durchflussregler oder Konstanthalter genannt.

Beide Modelle sind schnell eingebaut und nicht teuer. Sie kosten zwischen vier und zehn Euro.

Schreibe einen Kommentar